Sonntag, 30. März 2014

Bericht: Leipziger Buchmesse 2014 Teil 2



Nach der Stärkung ging der Messetag weiter. Eine Premierenlesung stand auf dem Programm. Arno Strobel stellte zur ersten Mal seinen ersten Jugendthriller „Abtrünnig“ vor. Nachdem ich am Vorabend erleben durfte, wie gut seine Lesungen sind, freute ich mich schon sehr auf Arno. Ich war mir auch sehr sicher, dass das Buch in meiner Tasche landen wird.

Als ich am Lesetreff ankam, waren schon einige Zuhörer versammelt. So musste ich mir ein nettes Stehplätzchen suchen. Und schon fing Arno mit seiner sympathischen Art an. Man hörte deutlich den Unterschied zum Vorabend. Der Autor stellte sich sehr gut auf das Zielpublikum um. Denn jetzt wurden vor allem die jüngeren Leser angesprochen.

Donnerstag, 27. März 2014

Lesemittwoch #1

Jeden Mittwoch habe ich den Luxus von mindestens zwei Freistunden. Der Sohnemann ist gut beschäftigt und ich bin weit genug von zu Hause entfernt, um Haushalt etc. zu vergessen. Die Zeit nutze ich dann immer ganz sinnvoll zum Lesen. Und warum sollte ich meine Freude darüber nicht mit euch teilen? Gestern konnte ich zwar nicht sofort berichten, weil Stammtisch-Essen auch noch dran war, aber heute geht es ja auch noch.

Gestern machte ich es mir mit Riesen-Cappuccino und Elfenmagie gemütlich. Das Buch lese ich ja schon eine Weile, aber weil es mit fast 1000 Seiten eher unhandlich ist, kann es nicht immer überall mit. Da dauert es bei mir immer länger mit lesen. 
Bisher bin ich knapp bis Seite 400 gekommen und absolut begeistert. Das Buch hat mich so ziemlich von der ersten Seite an gefesselt. Der Scheibstil der Autorin ist unglaublich bildhaft und detailtreu, ohne übertrieben auszuschweifen. Man fühlt sich sofort als Teil der Elfenwelt und steift mit der Protagonistin Vanora durch die Wälder der Dunkelwelt. Durch die Darstellung aus mehreren Perspektiven lernt man nicht nur die einzelnen Charaktere beser kennen, man erfährt auch mehr über die fantastische Geschichte. Ich freu mich schon wanhsinnig auf dei nächsten Seiten. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich alles weiter entwickelt.

Soviel zu meinem ersten Lesemittwoch. Habt ihr vielleicht auch bestimmte Zeiten, die euch besonders wichtig sind oder zu schönen Leseroutine geworden sind?

Rezension: Sharon de Winter - Der Tod hat einen Namen



Verlag: Amazon Media EU S.à r.l.
Seiten: 74 beim eBook
Erstveröffentlichung: 28.02.2013 nur als eBook 

Eine erfolgreiche Pianistin gibt ein privates Konzert in einem Herrenhaus. Ohne es zu wollen mischt sie sich dabei in ein tragisches Familiengeheimnis ein. Dank ihrer neuen medialen Fähigkeiten scheint sie das Rätsel lösen zu können. Doch möchten wirklich alle Familienmitglieder, dass es geschieht?

Eine Mischung aus mystischem Krimi und einer seichten Liebesgeschichte. Es ist zwar eine ganz nette Geschichte, dir für kurze Zeit unterhält, aber nicht mehr. Etwas Besonderes und prägendes ist das Büchlein nicht. Die Charaktere bleiben recht blass und es fehlt immer wieder als Details. Ein richtiges Kopfkino setzt hier nur selten ein. Auf die Auflösung des Geheimnisses kann man auch recht flott kommen.

Der Schreibstil ist recht schlicht und wirkt stellenweise recht amateurhaft. Einige Wiederholungen und vor allem zu häufige Namensnennungen hätte sich die Autorin sparen können. Insgesamt lässt sich das Buch aber sehr leicht und schnell lesen.

Alles in einem eine nette kleine Geschichte, die man lesen kann, aber nicht muss.


Freitag, 21. März 2014

Rezension: Frank Schmitter - Das leichte Leben



ISBN-13: 978-3943835243
Verlag: dotbooks
Seiten: ca. 133 als eBook
Erstveröffentlichung: 08.2012 nur als eBook erschienen

Ein scheinbar perfektes Leben in der Vorstadt. Mama, Papa, Kind und ein Häuschen mit Garten. Doch was steckt wirklich hinter der makellosen Fassade? 

Dir Kurzbeschreibung klingt sehr vielversprechend. Geheimnisse, Intrigen und Lügen in einer scheinheiligen Welt - das habe ich erwartet. Bekommen habe ich vor allem einwenig, leider nur nicht so berauschend verpackt. Der Plot und auch die Sprache des Autors haben sehr viel Potenzial. Man merkt, dass der Autor Talent hat, aber bei der Geschichte kommt es nicht wirklich hervor. 

Fast das einzige, was von dem Buch haften bleibt, ist die Rauchlastigkeit. Gefühlt in jedem zweiten Satz kommt ein Aschenbecher, stinkender Rauch, Zigarette oder sonst irgendwas in der Art vor. War der Autor gerade auf Entzug, oder was sollte das? Ich fand es als Nichtraucherin nervig, wie müssen da erst Raucher drüber denken?

Insgesamt eine ruhig erzählte Geschichte, die leicht zu lesen ist und eine sehr männliche Note hat. Schlecht oder uninteressant ist sie nicht, aber wirklich lesenswert auch nicht.



Dienstag, 18. März 2014

Rezension: Arno Strobel - Das Rachespiel



ISBN-13: 978-3596196944
Verlag: Fischer
Seiten: 352 beim Taschenbuch
Erstveröffentlichung: 20.01.2014

Ein Spiel auf Leben und Tod. Drei Männer und eine Frau werden von einem Spielemacher zu einem bestialischen Rachefeldzug eingeladen. Eingeschlossen in einem alten Bunker müssen sie alle gegen den bösen Unbekannten und gegeneinander kämpfen. Wer kommt am Ende lebend heraus und was steckt hinter dem Spiel?

Dem neuen Thriller von einem meiner Lieblingsautoren habe ich schon sehnsüchtig entgegengefiebert. Nach der Lesung auf der Leipziger Buchmesse hielt ich das Schätzchen endlich in der Hand. Wird der Autor meine Erwartungen erfüllen? Wird es so spannend, wie in der Lesung angekündigt? Soviel verrate ich euch jetzt schon: Es war gigantisch und mehr als spannend!

Schon früh erkennt man die typische Erzählweise Strobels. Zwar ist die Sprache recht einfach, doch genau richtig für die Geschichte und an die einzelnen Situationen gut angepasst. Ein Thriller sollte ja hauptsächlich Spannung erzeugen und keine hochtrabende Literatur sein. Als Leser versinkt man direkt in der Story und vergisst alles um sich herum. Die ganze Welt ist verschwunden und es existiert nur noch der Bunker und die Protagonisten. Man kann nicht aufhören und möchte wissen, was eigentlich vor sich geht.

Die Geschichte an sich ist nicht weltbewegend und wie ich finde nicht die Beste, die Strobel geschrieben hat. Ich war auch schon sehr früh auf der richtigen Fährte und habe den Spielemacher rasch enttarnt. Nichtsdestotrotz fand ich es ungeheuer fesselnd. Der Autor spielt mit den Ängsten der Leser und erzeugt so zusätzliche Gänsehaut. Die Spannung steigert sich immer wieder, bis es zu dem gruseligen und aufklärenden Finale kommt.

Insgesamt also ein absolut lesenswerter Thriller, mit nur leichten Schwächen. Zwar kann er nicht mit "Der Sarg" mithalten, hinterlässt aber auf jeden Fall einen begeisterten Leser. Von mir also eine absolute Leseempfehlung.

Sonntag, 16. März 2014

Bericht: Leipziger Buchmesse 2014

Halo meine lieben Leser,

aus Zeitmangel kommt heute nur eine ganz kurze Zusammenfassung. Diese Woche werde ich mehr und ausführlicher über die Lesungen und die erbeuteten Bücher berichten.

Die Fahrt zur Messe und auch die Rückfahrt habe ich nur mit Lesen verbracht. Einige eBooks und Das Rachespiel von Arno Strobel wurden von mir verschlungen. Die Rezis folgen natürlich auch - soviel sei schon verraten: zwischen 3 und 5 Pfötchen ist alles dabei.

Die Lesungen waren alle einfach klasse - Fischer-Krimi-Nacht, Arno Strobel, Österreich-Krimi-Nacht, Kai Meyer und vor allem Dan Wells. Die meisten erstandenen Bücher sind also sogar signiert. Außerdem konnte ich einige spannende Gespräche führen - Autoren, Blogger und einfach nur Buchfans.

Insgesamt einfach eine fantastische Erfahrung und ein wunderbarer Urlaub. Jede Sekunde habe ich genossen und schon jetzt steht fest - 2015 bin ich wieder dabei, diesmal aber länger.

Sonntag, 9. März 2014

Neuerscheinungen: Dan Wells - Fragmente



Reihe: Partials Teil 2
ISBN-13: 978-3492702836
Verlag: ivi
Seiten: 576 beim Hardcover
Erstveröffentlichung: 10.03.2014

Vorfreude ist bekanntlich die beste Freude. Das kann ich momentan nur bestätigen. Nachdem ich von dem ersten Teil der Partials Reihe von Dan Wells begeistert war, konnte ich es kaum erwarten zu erfahren, wie es in Teil zwei weitergeht. Kaum war die letzte Seite von Aufbruch ausgelesen, versuchte ich herauszufinden, wann Fragmente auf den Markt kommt. Und bald ist es endlich soweit! Am 10.03.2014 erscheint das neueste Werk von Dan Wells!

Kurzbeschreibung: In ferner Zukunft wurde die Menschheit durch den Isolationskrieg fast vollständig vernichtet - besiegt von den Partials, künstlichen Kriegern, die die Menschen selbst erschaffen hatten. Eine der letzten Überlebenden ist Kira Walker, die erfahren hat, dass sie selbst ein verhängnisvolles Erbe in sich trägt, von dem sie nichts ahnte. Auf der Suche nach ihrer eigenen Herkunft muss sie sich ausgerechnet auf die Hilfe zweier Partials verlassen - Samm und Heron, die als Einzige ihr Geheimnis kennen. Kiras Weg führt sie durch das verwüstete Land, das der Isolationskrieg aus dem nordamerikanischen Kontinent gemacht hat - und dort wird sie dem schrecklichsten Feind begegnen, den die Menschheit je gekannt hat ...
Mehr beim Verlag.

Worauf ich mich außerdem freue, ist das Drumrum bei diesem Buch. Mein Exemplar werde ich auf der Leipziger Buchmesse kaufen. Bei der Live-Lesung werde ich versuchen das gelesene ein wenig mitzuverfolgen, und entweder im Anschluss oder bei der Abendlesung signieren lassen. Zumindest ist das mein Plan.
Hier also mindestens eine doppelte Vorfreude! Ob das Buch die Erwartungen erfüllt, werdet ihr bestimmt noch im März erfahren. Denn auf dem SUB wird es gar nicht erst landen.

Donnerstag, 6. März 2014

Vorfreude: Leipziger Buchmesse 2014

Ein Traum wird wahr! Lange träumte ich schon von einem Besuch auf der Leipziger Buchmessen. Seit dem Sommer 2013 stecke ich nun in den konkreten Vorbereitungen. Denn 2014 kann ich es mir endlich gönnen und Mama-Urlaub machen.
Die Messe ist vom 13. bis zum 16. März. Für eine junge Mama wäre es ein zu langes Wochenende. Also geht es für mich am Donnerstag, 13.03. recht früh morgens mit dem Zug los. Knapp 6 Stunden Anreise habe ich dann vor mir, viel Zeit zum Lesen und Blogeinträge verfassen. Am Sanstag mittag geht es wieder zurück. So schaffe ich es sogar noch den Kleinen ins Bett zu bringen.
Die rund zwei Tage in Leipzig sind auch schon gut verplant. Als Listen- und Planfan habe ich mich schon gut erkundigt und mir einen kleinen Fahrplan erstellt. Zwar stehen noch nicht alle Details fest, aber zumindest eine grobe Übersicht hätte ich schon. Sonst laufe ich nur verwirrt rum und kriege nichts hin.

Am 13.03. abends freu ich mich schon auf den Fischer-Krimi-Abend. Krimi und Thriller vom Feinsten ist da sehr wahrscheinlich. Da auch Arno Strobel vor Ort ist, steht hier Das Rachespiel auf meinem Einkaufszettel. Vielleicht kann ich es sogar signieren lassen. Ja, auch ich bin ein Fan des Autors.

Am 14.03. ist der Messetag. Die Öffnungszeiten möchte ich dabei komplett ausnutzen, um möglichst viel zu sehen und zu hören. Neben dem Durchschauen der eizelnen Stände, stehen mehrere Lesungen auf dem Programm, die ich zu gerne erleben möchte. Mein persönliches Hightlights ist da Dan Wells mit Fragmente. Außerdem habe ich noch die Lesungen von Kai Meyer, Gabriele Ketterl und Linda Spring auf der Liste. Mal schauen, was sich so vor Ort ergibt. Meine Lieblingsverlage möchte ich auch noch besuchen und in den Neuerscheinungen stöbern. Vielleicht kann man auch noch einige Kontakte knüpfen.
Auf der Einkaufsliste steht an dem Tag an erste Stelle Fragmente. Sonst werde ich vor allem bei den Lesungen schauen und am Egmont LYX Stand. Davon habe ich einige Bücher auf der Wunschliste.

Am 15.03. werde ich nur ein wenig durch die Stadt stöbern, bis es wieder heimwerts geht. Mein Budget ist bis dahin aber mit sicherheit aufgebraucht. Für die Bücher werde ich mir auf jeden Fall noch ein Limit setzen, sonst brauche ich auch noch einen neuen Koffer.

Ich freu mich schon wahnsinnig auf die nächste Woche! Bis dahin muss ich zwar noch einiges erledigen, vor allem für meine Männer alles organisieren, aber dann habe ich richtig Zeit für meine Sucht.

Habt ihr vielleicht auch Tipps und Ideen, was man auf der Messe nicht versäumen sollte oder vielleicht auch meiden kann? Wer von euch ist auch in Leipzig unterwegs? Über Kommentare freu ich mich hier ganz besonders.

Mittwoch, 5. März 2014

Rezension: Dan Wells - Aufbruch

 http://www.piper.de/fileadmin/import/produkte/produkt-8572.jpg

Reihe: Partials Teil 1
ISBN-13: 978-3492702775
Verlag: ivi
Seiten: 512 beim Hardcover
Erstveröffentlichung: 12.03.2013

Kira ist ein 16-jährliches Mädchen, das im Jahr 2076 auf Long Island mit nur wenigen Tausend überlebenden Menschen lebt. Nach dem Krieg zwischen den Menschen und Partials (künstlich erschaffene Menschen) ist der Großteil der Weltbevölkerung dem RM-Virus erlegen. Kira versucht alles, um das schreckliche Virus zu heilen und so die Menschheit zu retten. Und unter alles fällt auch die Kontaktaufnahme mit den Erzfeinden. Welche Geheimnisse kommen durch den Kontakt mit den Partials ans Licht?

Dan Wells entführt uns in eine neue Zukunft, in der nichts mehr so ist, wie es mal war. Die wenigen überlebenden Menschen versuchen alles, um auch am Leben zu bleiben. Der Autor schafft es fantastisch diese Welt darzustellen. Durch gelungene Beschreibung der Lebensumstände und der Umgebung, fühlt mach sich direkt in das Jahr 2076 hineinversetzt. Man sieht förmlich die zerstörte Zivilisation und die neue Natur vor seinem inneren Auge. Die Personen, egal ob die Haupt- oder Nebencharaktere, sind wunderbar beschrieben. Die Gefühle und Gedanken werden einfach perfekt rübergebracht. Dadurch fiebert man immer wieder mit und fährt von Seite zu Seite eine Gefühlsachterbahn.

Eigentlich bin ich kein Fan von Dystopien, aber als eingefleischter Dan Wells Fan musste ich das Buch einfach lesen. Zwar wird mich das Werk nicht „bekehren“, aber ich habe das Lesen sehr genossen. Dan Wells ist ein einzigartiger und wundervoller Autor, der eine ganz eigene Art zu schreiben hat. Es macht wirklich Spaß in seine verrückte Welt einzutauchen. Und in Aufbruch hat er wirklich eine ganz eigene Welt erschaffen.

Jeder, der gerne gute und außergewöhnliche Bücher liest, sollte hier zugreifen. Absolute Leseempfehlung!



Sonntag, 2. März 2014

Rezension: Elke Aybar - Dunkle Jagd

http://static.wixstatic.com/media/3c4196_efbebd525d9a46de89087dee4ee60ef2.jpg_srz_406_629_85_22_0.50_1.20_0.00_jpg_srz

Reihe: Geheimnisse von Blut und Liebe Teil 1
ISBN-13:  9781494456023
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Seiten: 376 beim Taschenbuch (wurde als eBook gelesen)
Erstveröffentlichung: 19.12.2013

Wenn sich plötzlich eine Pforte für dich öffnet, die vor einem Augenblick fest verschlossen war - gehst du hindurch? Handschellen, sepiafarbene Tinte und das Hohelied. Für ihre Rache nimmt Aurelie ein Leben auf der Flucht in Kauf. Doch als Demian sie auch nach fünf Jahren noch nicht aufgespürt hat, wagt sie sich aus der Deckung. Ihre Neugier treibt sie direkt an einen geheimnisvollen Ort. Dort offenbart sich ihr, was sie immer geahnt hat: Es gibt eine Welt voller Magie! Von nun an ist die Nacht jedoch gefährlich. Denn der Vampirfürst Serge regiert sein Volk mit äußerster Brutalität. Nur der junge Vampir David besitzt die Macht, sich Serge zu widersetzen. Aber ist er bereit, dafür alles zu gefährden, was ihm wichtig ist? Am Ende gerät nicht nur Aurelie zwischen die Fronten.
Die Kurzbeschreibung und die Leseprobe haben mich schon sehr neugierig gemacht. Da war ich sehr gespannt, ob die Autorin es schafft, die gute Idee auch entsprechend umzusetzen. In lezter Zeit habe ich sehr viele scheinbar gute Bücher angefangen, die sich als eine mindestens mittlere Katastorophe entpumpten. Eins sei verraten: hier wird man sehr positiv überrascht.

Von Anfang an schafft es die Autorin eine spannende und mitreißende Geschichte aufzubauen. Schon nach wenigen Sätzen steckt man mitten im Geschehen und möchte nur noch wissen wie es weiter geht. Das Buch aus der Hand zu legen, wird zur richtigen Qual. Jeder einzelne Ort ist so bildhaft und wundevoll beschrieben, dass man sich mitten drin fühlt. Man richt schon fast die reifen Brombeeren. Die beeindruckende Begabung der Autorin wird noch mehr bei den Charakteren deutlich. Die kleinsten Nebendarsteller haben so viel Persönlichkeit und Tiefe, dass man sich immer wieder wünschst, sie würden eine größere Rolle bekommen. 

Die Protagonisten gehören zu den stärksten und am besten dargestellten Charakteren, die mir in letzter Zeit in einem Buch begegnet sind. Immer wieder hatte ich das Gefühl, David, Aurelie und Serge gegenüberzustehen. Je nach Sitauation war ich völlig verängstigt, unglaublich angespannt oder auch verwirrt. Die Gefühle gingen beim Lesen immer wieder mit mir durch. Und genau das macht ein gutens Buch aus. Man sollte sich wirklich mitten drin fühlen und vollkommen in die Welt der Lekrtüre eintauchen.

Ich bin völlig begeistert und erstaut wie gut es der Autorin gelungen ist, eine so lebhafte und fantastisch Welt zu erschaffen. Geheimnisse, Antoworten, Spannung, Emotionen, Realität und Fantasie - alles harmonisch vereint. Eine einfach unglaublich Leistung für ein Debut.

Als Fazit kann ich nur jedem sagen - LESEN!!!! Ihr werden wundervolle Lesestunden verbringen und euch am Ende wünschen, dass das Buch nie endet. Ich freu mich jetzt schon auf ein Wiedersehen mit Aurelie, David und den anderen. Für mich ist es jetzt schon DAS Buch 2014!